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Weihnachtslieder an Schule: Stellungnahme der EVP Wil

Gemäss 20min.ch wur­den an einer Wiler Schule ein­zelne Weih­nachts­lie­der gestri­chen. Offen­bar, weil es in der Ver­gan­gen­heit zu Rekla­ma­tio­nen aus der Eltern­schaft gekom­men ist. 

Die EVP Wil nimmt Stel­lung:

Die EVP ist erstaunt dar­über, dass über Weih­nachts­lie­der an der Schule dis­ku­tiert wer­den muss. Das Weih­nachts­fest ist in unse­rer Gesell­schaft fest ver­an­kert und äus­serst beliebt. Lei­der wird es immer mehr zu einem Kon­sum­fest und der eigent­li­che Grund des Weih­nachts­fests – die Geburt Christi – gerät mehr und mehr in den Hin­ter­grund. «Eine Geburts­tags­party ohne Geburts­tags­kind ist Unsinn. Daher sol­len Weih­nachts­lie­der Bestand­teil von Fei­ern und Besin­nun­gen blei­ben, auch in der Schule» meint Roman Rutz, Stadt­par­la­men­ta­rier der EVP Wil. Dass in die­sen Lie­dern auch der eigent­li­che Ursprung (Jesus) the­ma­ti­siert wird, gehört für die EVP selbst­ver­ständ­lich dazu. «Dass wir Weih­nach­ten zum Kon­sum­fest degra­die­ren, passt nicht in die Zeit der Konsum- und Kli­ma­kri­tik» argu­men­tiert Thierry Thurn­heer, Prä­si­dent der EVP Wil. Weih­nachts­lie­der in einer adäqua­ten Feier könn­ten zudem auch von anders- und nicht­gläu­bi­gen Schü­le­rin­nen und Schü­ler rich­tig ein­ge­ord­net wer­den. «Die Schule sollte die Schü­le­rin­nen und Schü­ler über die reli­giö­sen Ursprünge vom Weih­nachts­fest auf­klä­ren und nicht zur Muta­tion in ein rei­nes Kon­sum­fest bei­tra­gen» so Thurn­heer abschlies­send.