09.02.2010 |

Daniel Bertoldo (EVP), Diakon, neu im St.Galler Stadtparlament

Nachfolger des zurückgetretenen EVP-Stadtparlamentariers Walo Möri wird Daniel Bertoldo, Diakon der Evangelischen Kirchgemeinde St.Gallen Centrum. Seine Interessen liegen im sozialen, aber auch im technischen Bereich, denn er war vor seiner Berufung zum Diakon gelernter Elektromonteur und Elektrozeichner. Kürzlich hat er eine Zusatzausbildung als Mediator abgeschlossen.   Daniel Bertoldo stellt sich vor:

1961 geboren, verbrachte ich meine Kinder- und Jugendzeit in Zürich und Frauenfeld. Mein Engagement als Mitglied und Leiter einer CVJM-Jungschar hat mein Glaubensleben entscheidend mitgeprägt.

 

Nach der Schulzeit lernte ich Elektromonteur und zusätzlich Elektrozeichner. Das verhalf mir zu einer spannenden und herausfordernden Arbeitstelle in einem Elektroingenieurbüro.

 

In der Freizeit entwickelte ich mich vom Jungschar- zum Jugendgruppenleiter (dies zusammen mit meiner Frau) und wurde schliesslich wurde ich in Pfäffikon (ZH), wo wir als junge Familie wohnten, in die Kirchenvorsteherschaft gewählt.

 

In einer Predigt erlebte ich dann die Berufung in die Ausbildung zum Diakon am Theologisch-Diakonischen Seminar in Aarau. Noch heute ist es für mich ein Privileg in diesem Dienst zu arbeiten.

 

Erst kürzlich habe ich die Ausbildung als Mediator abgeschlossen. Konflikte gehören zum Leben,  doch als Christ ist es mir ein grosses Anliegen, dass Konfliktparteien sich auf einen Weg zur Konfliktlösung einlassen und am Schluss zu einer Vereinbarung kommen, bei der beide Seiten gewinnen.

 

Ich bin seit 25 Jahren mit meiner Frau Gisela verheiratet und habe vier Kinder im Alter von 20, 17½, 13 und 10½ Jahren. Mit diesem Rückhalt ist mir die Arbeit als Diakon in der Kirche St. Gallen C seit bald 12 Jahren ohne nennenswerte Ermüdungserscheinung möglich.

 

Meine Erfahrungen aus den verschiedenen Berufsausbildungen und Tätigkeiten möchte ich auch im Stadtparlament einbringen. Zum Beispiel in der Sozialpolitik, denn als Diakon komme ich regelmässig in Kontakt mit Menschen am Rande unserer Gesellschaft. Nach wie vor interessieren mich aber auch die technischen Bereiche. Weiter ist es mir ein Anliegen, meine Glaubensüberzeugung überall dort einzubringen, wo es möglich ist, und die christlichen Werte zu vertreten.