01.10.2009 |

EVP See-Gaster setzt sich für eine familienfreundliche Stadt Rapperswil-Jona ein

Sozialwohnungen planen für minderbemittelte Familien.   Wenn das Meienberg-Areal in Rapperswil-Jona schon überbaut werden soll, dann beantragt die EVP See-Gaster, dort günstige Wohnungen für Familien zu erstellen: Sozialwohnungen oder attraktive Genossenschafts-Wohnungen oder im Baurecht zu erwerbende Reihenhäuser. Zu hoffen ist, dass diese Wohnungen speziell auch kinderreichen und minderbemittelten Schweizer Familien zugute kommen. Letztere verfügen im Gegensatz zu andern Gesellschaftsklassen über keine starke Lobby in der Schweiz.

 

Die Landpreise steigen stetig. Die Wohnungen werden immer teurer. Tatsächlich ist für viele Familien  eine 4- bis 5 1/2-Zimmerwohnung im Raum Rapperswil-Jona bald nicht mehr erschwinglich. Gemäss Statistik und Berichten aus dem Jahr 2007 hat der Bestand an leerstehenden Wohnungen im Kanton St. Gallen stark abgenommen. Trotz der zwischenzeitlichen Stabilisation ist es noch immer nicht einfach, eine erschwingliche Wohnung zu finden. Viele sind zu teuer.  Den Familien bleibt oft nichts anderes übrig, als auswärts zu ziehen und dafür einen langen Anfahrtsweg zur Arbeit in Kauf zu nehmen. Immer mehr scheinen Familien finanziell unter Druck zu kommen. Es wäre wünschenswert, wenn sich Familien in der Stadt Rapperswil-Jona wohlfühlen und es diesbezüglich zu keinem Verlust kommt.

 

Damit unsere Stadt familienfreundlich bleibt, fordert die EVP  deshalb den Stadtrat auf, für Familien attraktiven und erschwinglichen Wohnraum zu schaffen sowie Landreserven in der Raumplanung speziell dafür einzuplanen. Ein entsprechender Antrag wurde an den Stadtrat eingereicht.

 

Vorstand EVP See-Gaster

 

Antoinette Lüchinger, Präsidentin