01.10.2009 |

EVP See-Gaster für Stadttunnel, aber...

Die EVP See-Gaster ist prinzipiell mit dem geplanten Stadttunnels (1. Etappe) und dessen Linienführung einverstanden. Mehrere Faktoren sprechen dafür. Nach einer über 20-jährigen Projektierungs-Phase ist es Zeit, Nagel mit Köpfen zu machen. Die Finanzierung ist gesichert. Das Verkehrsaufkommen in Rapperswil-Jona und Umgebung nimmt tendenziell zu. Um dies in Zukunft bewältigen zu können, braucht es Lösungen.

Stadttunnel für eine erträgliche Verkehrszukunft für Rapperswil-Jona

 

Die EVP See-Gaster ist prinzipiell mit dem geplanten Stadttunnels (1. Etappe) und dessen Linienführung einverstanden. Mehrere Faktoren sprechen dafür. Nach einer über 20-jährigen Projektierungs-Phase ist es Zeit, Nagel mit Köpfen zu machen. Die Finanzierung ist gesichert. Das Verkehrsaufkommen in Rapperswil-Jona und Umgebung nimmt tendenziell zu. Um dies in Zukunft bewältigen zu können, braucht es Lösungen.

 

Noch sind nicht alle Probleme gelöst

 

Der  Stadttunnel ist ein erster Ansatz. Allerdings sind noch längst nicht alle Probleme damit gelöst. Die Portale, Rampen und Ein-und Ausfahrten müssen sorgfältig geplant und  ins Stadtbild eingepasst werden. Der Tunnel nützt nur, wenn ein guter Verkehrsfluss garantiert ist! Statt alles zuzupflastern, sollten Grünflächen und zusätzliche Erholungs- und Begegnungsräume entstehen. Dies ist der EVP ein grosses Anliegen. Damit soll Lebensraum für die Zukunft geschaffen werden. Die Bevölkerung sollte  vom Gesamtverkehrskonzept profitieren. Sei es mit einer schönen Stadtgestaltung. Für Jona, die Neue Jonastrasse, sowie Rüti- und Zürcherstrasse bietet der Tunnel allein noch keine Entlastungen. Auch das Parkplatzproblem ist zum Teil noch ungelöst.

 

Zusätzliche flankierende Massnahmen erforderlich

 

Parallel zur Projektierung des Stadttunnels müssen weitere flankierende Massnahmen in Angriff genommen werden. Seien es P + R-Anlagen mit Busverbindung zum Zentrum, Busverkehr im Viertelstundentakt sowie Entlastungsstrassen und zusätzliche Radwege um den grossen Ziel- und Quellverkehr möglichst aufzufangen. Wichtig ist, dass die Einkaufcenter (z.B. Center Feldlistrasse/Jona) gut am ÖV angeschlossen sind. Auch sollten die weiteren Tunneletappen möglichst bald an die Hand genommen werden. Vor allem aber braucht es ein Umdenken und Umsteigen auf den Öffentlichen Verkehr. 

 

Die Grobplanung lässt noch einiges offen. Gute Ansätze sind da. Nun ist die Stadtplanung gefordert, mit flankierenden Massnahmen brauchbare Lösungen aufzuzeigen.

 

EVP See-Gaster