13.09.2011 | Medienmitteilung der EVP Kanton St. Gallen

EVP für intelligente Energiepolitik

Für die EVP des Kantons St. Gallen ist es unabdingbar, dass die Energieagentur nun mit dem Nachtrag zum Energiegesetz endlich verwirklicht werden soll. Mit einem Postulat will die EVP zudem, dass elektrische Energie gespart und effizient eingesetzt wird. Erfreulicherweise heisst die Regierung das Postulat gut!

Angesichts der Ereignisse in Japan und in Weissrussland, ist es absehbar, dass sich die Schweiz mittelfristig geordnet aus der Elektrizitätserzeugung aus Kernener­gie verabschieden wird. Die Energielücke wird sich indes kaum innert nützlicher Frist mit regenerativer Energieerzeugung allein ersetzen lassen. Anstatt immer mehr Energie zu produzieren, ist Energie intelligenter und effizienter zu gebrauchen. Was nicht verbraucht wird, muss auch nicht produziert werden. Dies ist gemäss EVP-Kantonsrat Jascha Müller, St.Gallen, ohne eine zielstrebige Modernisierung der vorhandenen Netze und der Verbrauchserfassung nicht möglich. Es wird zu einer Stagnation bei der regenerativen Energieerzeugung kommen. Nur mit intelligenten Netzen (engl. Smart Grids) und intelligenten Mess- und Überwachungssystemen kann ein Kollaps der elektrischen Energieversorgung verhindert werden. Die Regierung heisst das Postulat mit geändertem Wortlaut gut.

 

EVP sagt aus Überzeugung Ja zur Energieagentur

Die EVP ist hoch erfreut über den Nachtrag zum Energiegesetz. Was die EVP zusammen mit der glp und den Grünen in verschiedenen, gutgeheissenen parlamentarischen Vorstössen seit Jahren gefordert hatten, soll nun im Jahr 2012 Wirklichkeit werden: Die breit abgestützte Energieagentur (Kanton, SAK, SN, viele Gemeinden). So sieht dies der Nachtrag zum Energiegesetz vor, wenn der Kantonsrat diesem auch zustimmt.