EVP und CVP bündeln die Kräfte der Mitte im Kantonsrat
EVP und CVP kämpfen in diesen Wochen des Wahlkampfs für ein gemeinsames Ziel: die Stärkung der lösungsorientierten Kräfte der Mitte, auf denen das Erfolgsmodell Schweiz gründet. Dieses gemeinsame Bestreben soll auch im St.Galler Kantonsrat seine Fortsetzung finden.
Bewährte Zusammenarbeit fortsetzen
Die Partei- und Fraktionsspitzen von EVP und CVP haben deshalb eine Absichtserklärung unterzeichnet, in der neuen Legislaturperiode 2012/2016 im Kantonsrat eine Fraktionsgemeinschaft zu bilden. Die CVP-Fraktion zählt zurzeit 32 Mitglieder, die EVP ist mit zwei Mitgliedern im Kantonsrat vertreten. Damit setzt sich eine Zusammenarbeit fort, die sich bereits auf Bundesebene und auf kommunaler Ebene, z.B. in den Stadtparlamenten von St.Gallen und Wil, sehr bewährt hat.
Auf gemeinsamen Überzeugungen aufbauen
Beide Parteien beweisen seit vielen Jahren, dass sie an vorderster Front mitbauen am Erfolgsmodell Schweiz. EVP-Kantonsrat Hans Oppliger freut sich deshalb sehr über die neue Fraktionsgemeinschaft: „CVP und EVP teilen einen Grossteil der politischen Überzeugungen, ihre Verwurzelung in der christlichen Ethik und einen Politstil, der respektvoll und lösungsorientiert ist. Die Fraktionsgemeinschaft bündelt die Stärken der beiden Parteien, respektiert aber auch die gegenseitigen Sensibilitäten und Eigenarten.“
Neue Einigkeit und Schlagkraft der Mitte
Die Fraktionsgemeinschaft von EVP und CVP wird die Kräfte der politischen Mitte im Kantonsrat zu neuer Einigkeit und Schlagkraft verbinden. Thomas Ammann, Präsident der CVP-Kantonsratsfraktion, verweist auf die strategische Bedeutung der Fraktionsgemeinschaft: „Indem die Mitte zusammenspannt, kann den destruktiven Polen links und rechts eine Kraft entgegengesetzt werden, die im Dienst der Menschen Lösungen für die Probleme unserer Zeit bringt. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre hat dies der Kanton St.Gallen auch bitter nötig.“
Politische Mitte liegt im Trend
Die Zusammenarbeit von EVP und CVP geschieht aus einer Position der Stärke, liegt die politische Mitte doch wieder spürbar im Trend. Die beiden Kantonalparteipräsidenten, Reto F. Denoth (EVP) und Jörg Frei-Peter (CVP), stellten denn auch erfreut fest, dass der aktuelle Wahlkampf zeige, dass EVP und CVP mit ihren Themen goldrichtig lägen. So soll der Dreiklang „Werte – Familien – Wirtschaft mit sozialer und ökologischer Verantwortung“ auch in der künftigen Fraktionsgemeinschaft tonangebend sein.
Unterzeichnung im Landwirtschaftlichen Zentrum Rheinhof
Zur Unterzeichnung der Absichtserklärung für die Fraktionsgemeinschaft fanden sich die Partei- und Fraktionsspitzen von EVP und CVP im Landwirtschaftlichen Zentrum Rheinhof in Salez ein. Die EVP war durch Kantonalparteipräsident Reto F. Denoth und die beiden EVP-Kantonsräte Hans Oppliger und Jascha Müller vertreten, die CVP durch Kantonalparteipräsident Jörg Frei-Peter, Fraktionspräsident Thomas Ammann und Vize-Fraktionspräsidentin Margrit Stadler-Egli.
- Dateien:
MM_Fraktionsgemeinschaft_CVP-EVP_KR.pdf [107 K]


