EVP St. Gallen nominiert für die Nationalratswahlen

Diese Werte widerspiegeln die traditionellen Schwerpunkte der EVP: Stärkung der Familie, Schutz der christlichen Grundwerte, Umweltschutz und haushälterischer Umgang mit den Finanzen.
Gegen Ehestrafe, für Religionsfreiheit
Die EVP ist überzeugt, dass intakte Familien von zentraler Bedeutung für unsere Gesellschaft sind. Deshalb kann es nicht angehen, dass die Eheschliessung immer noch negative finanzielle Konsequenzen hat. Insbesondere muss bei der AHV gelten: Eine Person, eine Rente. Die EVP ist zudem überzeugt, dass jeder Mensch das Recht haben sollte, seine Religion selbst zu wählen. Das gilt für die Schweiz, ist aber auch von Ländern einzufordern, die insbesondere Christen diese Freiheit nicht zugestehen. Gleichzeitig wehrt sich die EVP gegen die Ablehnung alles Christlichen; sei es in der Schule, im Beruf oder in der Gesellschaft allgemein.
Die EVP versteht es zudem als ihre Aufgabe, sorgsam mit der Schöpfung umzugehen. Im Moment bedeutet das vor allem, den Energieverbrauch zu verringern und erneuerbare Energiequellen zu fördern. Dazu ist eine ökologische Steuerreform vonnöten, welche die Lohnnebenkosten schrittweise durch Abgaben auf den Energieverbrauch ersetzt.
Für gesunde Finanzen, Gegen Prämienwachstum
Schuldenabbau muss Priorität haben vor Steuersenkungen. Was wir heute auf Pump ausgeben, bezahlen unsere Kinder und Kindeskinder. Es ist widersprüchlich, Jugendliche vor Verschuldung zu warnen, während der Bund Steuersenkungen in Milliardenhöhe macht und die Milliardenschulden ungenügend tilgt. Zudem dürfte es mittlerweile offenbar sein, dass das Schweizer Gesundheitswesen ernsthaft erkrankt ist: Die einzigen Akteure, die von diesem Markt unanständig profitieren, sind die Versicherer und die von ihnen hofierten Parlamentarier. Das muss aufhören. Die Schaffung einer Einheitskrankenkasse im Bereich der Grundversicherung mit kantonal abgestuften Prämien ist ein erster Schritt in die richtige Richtung: Dadurch wird der Scheinwettbewerb in diesem Segment unterbunden. Parallelimporte und Managed Care Modelle sind weitere notwendige Elemente zukünftiger Gesundheitspolitik.
Schliesslich halten wir es als reicher Staat mit christlicher Prägung für unsere Aufgabe, uns für die Ärmsten auf dieser Welt einzusetzen: Die Entwicklungshilfe soll 0.7% des BIP erhalten – und nicht bloss 0.4%. Zudem sind den ärmsten Staaten ihre Schulden zu erlassen, sofern sie sich glaubwürdig gegen Korruption wehren. Dies wird die Migration nachhaltig verringern.
Auf dem Foto sind die Spitzenkandidierenden, von links: Kantonsrat Jascha Müller, St. Gallen, Antoinette Lüchinger, Rapperswil-Jona, Kantonsrat Hans Oppliger, Frümsen.
- Dateien:
MM_NRW_EVP_SG.pdf [175 K]


