18.01.2010 |

EVP St.Gallen fordert verstärkten Schutz der Jugend vor Alkoholmissbrauch

Die diesjährige Neujahrsbegrüssung der EVP Kanton St.Gallen führte die interessierten Mitglieder ins sonnige Toggenburg. Thematischer Teil bildeten Referate über Therapiemöglichkeiten für alkoholkranke Menschen im Spital Wattwil sowie eine Besich­tigung des Wohnheims Felsengrund in Stein. Anschliessend verabschiedeten die anwe­senden EVP-Mitglieder einen Forderungskatalog an die Politik, wie der zunehmende Alkoholmissbrauch durch Jugendliche eingedämmt werden soll.

Eingestimmt auf die Tagung, welche unter dem Titel „Bausteine sinnvoller Alkoholpolitik“ durchgeführt wurde, bildete das Informationsreferat über die Alkoholkurzzeittherapie im Spital Wattwil durch Dr. Hans Bachmann und Roland Walther (Leiter PSA). Die beiden Referenten erläuterten sehr einfühlend die Notwendigkeit und die Wirkungsweise der Therapie für alkoholkranke Menschen; sie hoffen, dass Behandlung und Prävention der Alkoholsucht für möglichst alle Politiker ein dringliches Anliegen bleiben und wünschen sich einen konsequenteren Jugendschutz.

 

 

 

In Stein SG stand dann die Besichtigung des Blaukreuz-Wohnheims Felsengrund auf dem Programm. Der Leiter, Martin Schmid, verstand es, die Geschichte des Heims und den heutigen Auftrag des Blauen Kreuzes zu vermitteln. Der „Felsengrund“ bietet Aufenthalts- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen, welche aufgrund ihrer Alkoholvergangenheit kein eigenständiges Leben mehr führen können. Gerade das klare Profil und das Ziel der Abstinenz seien für die einweisenden Behörden interessant.

 

 

 

Die erhaltenen Informationen bestärkten den Vorsatz der EVP, dem zunehmenden und gefährlichen Alkoholmissbrauch von Jugendlichen nicht tatenlos zuzusehen, sondern aktiv dagegen zu kämpfen. Entsprechend verabschiedeten die Mitglieder der EVP Forderungen, die Material für kantonsrätliche Vorstösse liefern werden. (siehe Anhang „EVP-Resolution“).

 

 

 

Der Anlass wurde durch die EVP-Kreispartei Toggenburg (Präsident: Urs Knecht, Wattwil) bestens organisiert.